Interview im Deutschlandfunk

Interview im Deutschlandfunk

Hier finden sie den Link zum Interview des Deutschlandfunks mit unserem Vorstandsmitglied
von Gemeinsam Leben Gemeinsam Lernen NRW Ingrid Gerber zum "Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen".

Zur Verfügung gestellt wird die komplette Sendung, das Interview beginnt ab Minute 11:34 .

Breites Bündnis für inklusive Bildung gegründet

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PRESSEMITTEILUNG

BREITES BÜNDNIS FÜR INKLUSIVE BILDUNG GEGRÜNDET Organisationen von Eltern, Lehrern, Schülern und Menschen mit Behinderung fordern gemeinsam mit den Sozialverbänden wirksame Maßnahmen für den Aufbau inklusiver Bildung

Düsseldorf, 18. Juni 2018

In Düsseldorf hat sich heute das neue „Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen“ vorgestellt. Auf der Pressekonferenz im Landtag kündigten Sprecher*innen des Bündnisses an, die Schulpolitik der Landesregierung in Hinblick auf Inklusion fortan genau zu beobachten und zu kommentieren.
Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW, Dorothea Schäfer, Vorstandsmitglied Nikita Grünwald von der Landesschüler*innenvertretung und für die Eltern Bernd Kochanek vom Inklusionsfachverband Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW e.V. bezeichneten die bisherigen und die absehbar geplanten Aktivitäten der Landesregierung als völlig ungenügend in Hinblick auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und des Rechts jedes Kindes in Nordrhein-Westfalen auf inklusive Bildung. Sie forderten einen konkreten und schlüssigen Maßnahmen- und Stufenplan, wie aus dem lückenhaften und zum Teil qualitativ unzureichenden Angebot des Gemeinsamen Lernens ein inklusives Schulsystem aufgebaut werden soll. Gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung müsse selbstverständlich werden. Weiterlesen »

Zum Stand der schulischen Inklusion in NRW

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Der Eltern- und Inklusionsfachverband Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW e.V. beteiligt sich an der Verbändekonsultation des Deutschen Instituts für Menschenrechte am Mittwoch, den 25.04.2018 in Duisburg. In Duisburg wird der Stand der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Nordrhein-Westfalen von den Verbänden der Menschen mit Behinderung für verschiedene Lebensbereiche dargestellt und kommentiert. GL NRW bringt eine Bestandsaufnahme zur Entwicklung der schulischen Inklusion ein. Sie kann hier nachgelesen werden.

3. Mai 2018 - SCHULBEGLEITUNG- HANDLUNGSRAHMEN- wie geht es weiter?

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Die Stadteltern Dortmund,
die Landeselternschaft der Förderschulen mit
Schwerpunkt geistige Entwicklung NRW e.V.
und Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen

laden ein zur Veranstaltung:

„SCHULBEGLEITUNG- HANDLUNGSRAHMEN- wie geht es weiter?“

Donnerstag, 03. Mai 2018 um 19 Uhr
am Reinoldus- und Schillergymnasium in Dortmund.

Vorstellung des Handlungsrahmens Schulbegleitung mit anschließender Diskussion.

Weitere Informationen und Details zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Flyer, der hier als Download zur Verfügung gestellt wird.
Eine Anmeldung ist bis zum 26. April 2018 möglich.

WDR-Film "Für dumm erklärt. Nenads zweite Chance" gewinnt Medienpreis der Kindernothilfe

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mittendrin e.V.
PRESSEMITTEILUNG

WDR-Film "Für dumm erklärt. Nenads zweite Chance" gewinnt Medienpreis der Kindernothilfe

Der WDR hat in der Sparte TV den Medienpreis der Kindernothilfe geholt. Bereits zum 19. Mal zeichnete die Kinderhilfsorganisation damit am Freitag auf einer Gala in Berlin Journalistinnen und Journalisten aus, die sich in ihren Beiträgen in herausragender Weise mit Kinderrechten und Kinderrechtsverletzungen beschäftigen.Schirmherrin Christina Rau dankte den anwesenden Preisträgern: „Sie stellen genau die richtigen Fragen, decken Kinderrechtsverletzungen auf und erzählen von starken Jungen und Mädchen, von denen wir sonst nie erfahren würden.“
Die Jury zeichnete die Autorinnen Gülseli Baur und Cornelia Uebel aus für den Film "Für dumm erklärt. Nenads zweite Chance". Die Produktion wurde erstmals im Oktober 2016 in der WDR-Sendereihe "Menschen hautnah" ausgestrahlt. Weiterlesen »

Rückblick mit Videos zum Kongress "Eine Schule für Alle. Inklusion schaffen wir!"

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Liebe Leute,

unter nachstehendem Link finden Sie - zum Erinnern, Entdecken, Anregen, Weiterleiten - unsere Multimedia-Dokumentation über den Kongress "Eine Schule für Alle. Inklusion schaffen wir!". Drei Tage im September, an denen Inklusion nicht in Frage gestellt, sondern entwickelt und diskutiert wurde. Mit Eindrücken, Texten, Video-Statements und Bericht über die politischen Diskussionen. Wir wünschen viel Spaß!

mittendrin e.V.

Luxemburger Straße 189

50939 Köln

0221/ 33 77 630

NRW:Menschenrechtliche Verpflichtung für ein inklusives Schulsystem umsetzen

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Ein Artikel von Dr. Brigitte Schumann

Dies ist die zentrale Botschaft des dreitägigen Kölner Kongresses
von mittendrin e. V. und die nachdrückliche Forderung der Monitoringstelle
am Deutschen Institut für Menschenrechte, die mit zwei Referenten teilnahm.

Auf dem bundesweiten Kongress „Eine Schule für alle - Inklusion schaffen wir" vom 8.-10. September an der Universität zu Köln,
die der Kölner Elternverein mittendrin e.V. veranstaltete, wurde in einem breit angelegten Workshop­-Angebot dargestellt, wie Schulen sich den Anforderungen der Inklusion stellen,
ohne die bestehenden Probleme unter den derzeitigen bildungspolitischen Rahmenbedingungen schönzureden oder
gar zu verschweigen. Allgemein wurde die Sorge geäußert, dass die neue Landesregierung mit ihrer angekündigten „Neuausrichtung" der Inklusionsplitik die Bedingungen für eine inklusive Schulentwicklung verschlechtert bzw. verhindert.

Der gesamte Artikel wird hier als Download zur Verfügung gestellt.

Inklusion/ Programm Großer Informationstag in Köln

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Inklusion in der Schule, in der Freizeit und im Beruf Öffentlicher Informationstag

Sonntag 10. September 2017, 10 – 17 Uhr

Ort: Universität zu Köln

Veranstalter: mittendrin e.V.

Seminare, Vorträge, Diskussion "Inklusion: Wie geht´s weiter in NRW?", Rede der Schulministerin Yvonne Gebauer

Seit dem Schuljahr 2014/2015 haben Kinder mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen das Recht auf Gemeinsames Lernen in der Regelschule. Die „Inklusion“ in der Schule hat seitdem für viel Streit gesorgt. Lehrer und Kommunen haben über Überforderung geklagt. Eltern fühlten sich mit ihren Kindern nicht überall an den Regelschulen willkommen. Der politische Streit um die Inklusion erweckte zuletzt den Eindruck, das Gemeinsame Lernen sei gescheitert und werde jetzt wieder zurückgedreht.

Inzwischen ist klar: Auch die neue NRW-Landesregierung wird die Inklusion an den Schulen weiter ausbauen. Entgegen der öffentlichen Diskussion der vergangenen Monate wäre alles andere eine Überraschung. Inklusion ist kein rot-grünes Thema, sondern eine Frage der Menschenrechte für Menschen mit Behinderung. Im Bemühen der Integration von Menschen mit Behinderung in die Mitte der Gesellschaft hat sich das deutsche System der Sonderschulen als Sackgasse erwiesen. Die entsprechende Konvention der UNO hat 2007 die CDU-geführte Bundesregierung unterschrieben.

Für den weiteren Aufbau des Gemeinsamen Lernens bleibt noch viel zu tun: Immer noch sind viele Eltern über die Rechte ihrer Kinder auf inklusive Bildung nicht informiert. Weiterlesen »

Pressemitteilung: Sonderschulmoratorium verhindert Doppelbesetzung beim Gemeinsamen Lernen

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Pressemitteilung

Sonderschulmoratorium verhindert Doppelbesetzung beim Gemeinsamen Lernen

Bereits am ersten Tag der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und FDP haben die beteiligten Parteien verkündet, dass alle Sonderschulen in NRW erhalten bleiben sollen. Dies gelte auch für Sonderschulen, die lt. Schulministerium bereits als auslaufend gelten, da ihre Mindestschülerzahl nicht erreicht wird. Dieses sogenannte Moratorium wird die Bildungsqualität für Kinder und Jugendliche mit Behinderung nicht verbessern, sondern verschlechtern: Einerseits wird der Mangel an Sonderpädagogen in der „Inklusion“ verschärft. Andererseits werden im Sonderschulbereich Zwergschulen mit zweifelhafter Unterrichtsqualität erhalten.

Jedes Kind und jeder Jugendliche hat einen bundes- und landesgesetzlich gesicherten Rechtsanspruch auf inklusive Bildung. Das heißt, dass jede Schülerin bzw. jeder Schüler seine bzw. ihre individuelle Förderung im Rahmen der Allgemeinen Schule erhält – nicht nur Kinder mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen, sondern ALLE! So sieht es richtigerweise das Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen vor. Weiterlesen »

Presseerklärung der LAG BW GLGL zum Film "Ich.Du.Inklusion"

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FILM TAUGT NICHT FÜR PAUSCHALKRITIK AN INKLUSION

PRESSEERKLÄRUNG zum Film: Ich.Du.Inklusion - ab 4.5. in den Kinos

Unser Projektteam "Inklusionsbeobachtung und -beratung in Baden-Württemberg" hat den Film gesehen und schreibt dazu folgendes:

"Eine lebendige Dokumentation aus einer lebendigen Klasse in NRW. Viele klagende Erwachsene. Eine tolle Klasse, die viel von Vielfalt und Inklusion verstanden hat. Kinder, die zusammenhalten und zu Freunden geworden sind. Ein Film, der wenig vom inklusiven Unterricht zeigt und schon ein besonderes Setting ausgesucht hat.

Es wurde in einer Klasse gedreht, in der von 21 Kindern 7 Förderbedarf haben, festgestellt oder auch nicht, deshalb auch nur bedingt bei den sonderpädagogischen Ressourcen berücksichtigt wurden. Auch der Einsatz der immerhin drei Integrationshilfen bleibt schwammig. Für die engagierten Lehrer ist das Setting unbefriedigend, für Direktor und Eltern auch. Die Kinder aber leben Inklusion, weil sie jeden Tag das erleben, was sie im Film auch singen: "Ich bin anders. Du auch." Sie werden Freunde, unterstützen sich, sind einander Vorbilder, auch mal genervt voneinander und ehrlich traurig, als ein Schüler, den die Lehrer besonders schwierig finden, die Klasse verlässt.

Inklusion? In vielen Ländern der Welt wäre das eine "ganz normale Klasse", eben mit Kindern, die viel lernen, und mit Kindern, die sich schwer tun oder vom Verhalten her auffällig sind. Freilich keine Klasse, die ein Lehrer alleine bewältigen kann. Weiterlesen »

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